Nachdem ich meine Idee von World of Folk offiziell anmeldete, sind inzwischen zwei Jahre vergangen. Heute ein Anlass dazu, einen Rückblick zu geben:

Sein Hobby zum Beruf zu machen, das ist nicht leicht. Diese Erfahrung musste auch ich als junger Selbstständiger machen. Von außen betrachtet sind die Ergebnisse bis heute eher klein. Doch je mehr Mina und ich zur Feier des Tages über World of Folk reden, desto mehr Ereignisse kommen zum Vorschein, die unsere Welt der Folkmusik seither gestalten.

Betrachten wir die ursprüngliche Idee und wie weit wir bis heute gekommen sind: Jedes junge Unternehmen benötigt zunächst eine Website, auf der es sich präsentiert. Also machte ich mich als ausgebildeter Informatiker an die Arbeit. Ich baute Webshops, machte Tonaufnahmen, gestaltete Produktfotos, schrieb informative Texte, baute diesem Blog auf und vernetzte World of Folk mit Google, Facebook, Twitter und so weiter.

Nachdem der technische Teil fertig gestellt war, nahm ich Kontakt mit Instrumentenbauern und Musikdozenten auf. Großartige Künstler, wie der studierte Dudelsackspieler Thomas Zöller, der mir die Vorzüge der Wee-Pipe zeigte; kreative Musiker, wie Dominik Pawlatt, bei dem ich die Anfertigung der German Smallpipe lernte; oder begabte Stimmwunder, wie der Obertonsänger Kai Schäfer stehen mit World of Folk nun in regem Austausch.

Inzwischen kann ich mich als stolzer Eigentümer einer kleinen Werkstatt bezeichnen, in der eine beschauliche aber regelmäßige Stückzahl an Dudelsäcke produziert wird. Damit auch junge Leute mit kleinem Taschengeld in den Genuss unserer Instrumente kommen, schuf ich das Mietangebot “Rent an Instrument”, inklusive geprüfter Vertragstexte und abgeschlossener Musikinstrumentenversicherung.

Mit Mina gemeinsam entdeckten und erkundeten wir die Liedermacherszene in Mainz und auf der Burg Waldeck. Wir besuchten Festivals wie das ttf Rudolstadt und das Ancient Trance bei Leipzig und hielten unsere Eindrücke durch Blogbeiträge fest. Und gemeinsam mit dem Jugendhof Bessunger Forst organisierten wir das Irish Folk Winter Weekend 2014.

Alles in allem also eine tolle Zeit mit vielen tollen Eindrücken und wertvollen Erfahrungen. Und in manchen Zeiten, bei denen ich lieber Sand in den Kopf stecken würde, macht ein Rückblick wie heute viele zähe Abendstunden vor dem Computer wieder wett.

Und wie geht es weiter? Wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, haben die Anzahl an Blogbeiträgen in letzter Zeit nachgelassen. Doch das hat einen Grund: Die zweite Generation unserer überarbeiteten Webseiten steht in den Startlöchern. In ca. ein bis zwei Monaten erwarten euch bei uns mehr Übersichtlichkeit, ein moderneres Design und vor allem endlich wieder ein funktionierender Warenkorb.

Und wenn das abgeschlossen ist? Dann ist fast Sommer und wir begeben uns an die Umsetzung von vielen freudebereitenden Workshops für Folker und solche, die es werden wollen.

Wir freuen uns drauf. Bis bald,

Jonas & Mina
von World of Folk

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