Bei der German Smallpipe liegt der Unterschied zwischen schottisch und mittelalterlich in der Griffweise und in der Tonart.

Der heutige “Mittelalter”-Dudelsack, der auf vielen Mittelalter-Märkten zu hören und zu sehen ist, ist eine Rekonstruktion des historischen Dudelsacks aus dem Mittelalter. Man nimmt an, so habe der Dudelsack in Europa im Mittelalter geklungen und ausgesehen. In der heutigen Mittelalter-Szene hat sich eine typische Griffweise und Tonart durchgesetzt. So ist die Griffweise in der Regel offen. Die “mittelalterliche” Tonart ist meist A. Der Mittelalter-Marktsack wird fast so gespielt wie eine Blockflöte.

Die mittelalterliche German Smallpipe hat die Tonart A. Mit der German Smallpipe bist Du in der Lage, alle mittelalterlichen Dudelsack-Lieder in A zu spielen.

Der schottische Dudelsack, also die Great Highland Bagpipe (kurz GHB) wird traditionell in halb geschlossener Griffweise gespielt. Die Spielweise und Tunes schließen sich der schottischen Tradition an. Doch wer glaubt, der Dudelsack käme ursprünglich aus Schottland, der irrt! Aber das ist eine andere Geschichte…

Für Schottenliebhaber führt World of Folk die schottische Wee-Pipe. Sie hat die Tonart C (A = 440 Hz) für Spieler mit kleinen Fingern. Mit der schottischen Wee-Pipe bist Du in der Lage, alle traditionell schottischen Stücke in C zu spielen. Für Dudelsackspieler mit großen Fingern gibt es die schottische Wee-Pipe in A.

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