Die Mittelalter Wee-Pipe wird ähnlich wie eine Blockflöte gespielt. Sie kann zehn verschiedene Töne wiedergeben: tiefes G, tiefes A, H, C, D, E, Fis (oder F), hohes G, hohes A. Der 10. Ton F lässt sich spielen, wenn das Fis-Loch mit dem mitgelieferten F-Stöpsel verjüngt wird.

Die Wee-Pipe ist zylindrisch gebohrt, Gabelgriffe sind bei der Wee-Pipe normalerweise nicht möglich. Um in mittelalterlichen Liedern trotzdem ein F spielen zu können, wurde der F-Nippel erfunden. Um ein F zu spielen, wird der F-Einsatz in das Fis-Loch (zweites Loch von oben) gesteckt. Das F kann jetzt durch einen Gabelgriff gespielt werden. Entnimmst Du den Stöpsel wieder, kannst Du wieder den ursprünglichen Ton Fis spielen.

Der kleine Finger der linken (oberen) Hand wird nicht benutzt. Der Daumen der rechten Hand hält den Chanter, wird aber zum Spielen nicht benutzt. Sobald kein Finger der rechten (unteren) Hand mehr ein Locher zuhält, wird das unterste Loch mit dem kleinen Finger der rechten Hand (derselben Hand) wieder verschlossen – siehe Ton D und alle höheren Töne. Dies dient der Stabilisierung und hat keine Auswirkung auf den Ton.

Der Bordun der Wee-Pipe ist stimmbar und wird auf den tiefen Ton A gestimmt.